Open Source für Genfer Schulen
4. April 2008
Ab dem nächsten Schuljahresbeginn ist auf den 9000 PCs der Genfer Schulen nur noch freie Software zu finden.
Das Genfer Département de l'instruction publique hat entschieden: In Zukunft kommt auf den 9000 PCs der Genfer Schulen nur noch freie Software zum Einsatz. Windows, wo überhaupt noch vorhanden, wird auf den Beginn des nächsten Schuljahres im September 2008 durch Linux ersetzt. Statt Microsoft Office gibt es Open Office, und für die Bildbearbeitung setzt man auf GIMP. Dies ist einem Bericht der "Tribune de Genève" zu entnehmen.
Damit folgt die Schulbehörde laut Direktor Manuel Grandjean nicht nur dem Sparplan der Genfer Regierung, der unter Paragraph 28 die Förderung von Open-Source-Software postuliert - auch die Schüler profitieren, denn sie können ohne Kosten zuhause die gleiche Software nutzen wie in der Schule. Man habe aber, so Grandjean weiter, nicht einfach zu einer "Rabattlösung" gegriffen: "Wir haben die freie Software aufgrund ihrer Qualitäten ausgewählt".
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