Die sieben Sünden bei der Migration auf Windows 7

6. November 2009

FAULHEIT: Applikationen nicht ausreichend vorbereiten und individuelle Einstellungen und Profile der Anwender ignorieren.
Die Migration des Betriebssystems steht und fällt mit der erfolgreichen Übernahme individueller Nutzerprofile für Netzwerk, Betriebssystem, Anwendungen und Daten. Im Idealfall können Endanwender nach der Umstellung nahtlos mit den vertrauten Einstellungen und Symbolen weiterarbeiten. Wer bei der Vorbereitung von Anwendungen und der Erfassung von Daten bei den Endgeräten nachlässig ist, muss sich jedoch auf Probleme bei der Migration gefasst machen. Zu den Folgen zählen nicht nur frustrierte und weniger produktive Anwender, sondern häufig auch überlastete Service-Desks.
ZORN: Den Kopf in den Sand stecken und dann den Zorn des CIO auf sich ziehen, wenn die Migration fehlschlägt.
Wer nicht die geeigneten Massnahmen ergreift, um eine problemlose Migration sicher zu stellen, riskiert den Unmut des obersten Managements. Indem für die Migration Verantwortliche sich an Best Practices und vorab definierten Plänen orientieren sowie für ein umfassendes Notfall-Backup sorgen, entziehen sie möglichen Kritikern die Grundlage, die den Verlauf der Migration mit Argusaugen überwachen.
NEID: Sich eine Umgebung wünschen, die flexibler und dynamischer ist als die tatsächlich vorhandene.
Wenn Unternehmen fürchten, dass Konflikte zwischen verschiedenen Applikationen die Migration hemmen, dann sind sie nicht so flexibel, wie sie eigentlich sein könnten. Für mehr Dynamik sorgen Lösungen zur Virtualisierung am Endpunkt. Mit ihnen können Unternehmen verschiedene Anwendungsebenen einrichten, um Konflikte zu vermeiden, Anwendungen On-Demand streamen und persönliche Arbeitsumgebungen einrichten, die den Anwendern auf verschiedenen Geräten zur Verfügung stehen.
ÜBERHEBLICHKEIT: Davon ausgehen, dass mitgelieferte Sicherheits- und Backup-Technologien genügen.
Viele Unternehmen vertrauen blind darauf, dass die bereits in das System integrierten Sicherheits- und Backup-Funktionen ausreichen, um ihre Daten zu schützen. Heutige Bedrohungen werden jedoch immer komplexer und ausgefeilter. Wirksamen Schutz bieten nur eine umfassende und mehrstufige Sicherheitslösung sowie die Möglichkeit zum skalierbaren Backup.
Olaf Mischkovsky, Spezialist für Endpoint Security bei Symantec.
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(Olaf Mischkovsky)
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