11 Prozent der Schweizer nutzen Openoffice

9. Februar 2010

Einer Erhebung zufolge beträgt die Openoffice-Verbreitung in der Schweiz 11 Prozent, die von Microsoft Office 85 Prozent.


Webmasterpro, ein IT-Dienstleister, hat eine Webanalyse zum Gebrauch von Office-Paketen veröffentlicht. Mittels Javascript wurde ermittelt, welche Fonts auf den jeweiligen Systemen installiert waren. Dies liess den Rückschluss auf das verwendete Office-System zu. Mehr als 200‘000 Checks wurden weltweit gemacht. Dabei hat sich herausgestellt, dass in Polen und in der Tschechischen Republik Openoffice am regsten genutzt wird (je 22 Prozent). In Deutschland nutzen 21 Prozent der User die freie Bürosuite. Am wenigsten häufig wird Openoffice in China (0,2%) sowie in Indien und der Türkei (je 5%) genutzt.
Auch in der Schweiz wurden Zahlen erhoben. Demnach nutzen hierzulande 11 Prozent OpenOofice. 85 Prozent der Schweizer setzen auf Microsoft Office, 3,4 Prozent auf Apple iWork und 1,2 Prozent auf Wordperfect. Sowohl bei der Microsoft-Office- als auch bei der iWork-Verwendung erreicht die Schweiz einen der höchsten Verbreitungsgrade im internationalen Vergleich.
Weiter wurde herausgefunden, dass rund die Hälfte der Openoffice-Anwender das System zusätzlich zu einer installierten Microsoft-Office-Version benutzen. Ausserdem habe sich gezeigt, dass in Ländern mit hohem Openoffice-Anteil auch der alternative Browser Firefox häufig verwendet werde und dieser in Polen oder Deutschland einen Anteil von rund 50 Prozent habe.
(Marcel Wüthrich)
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