Intel präsentiert neueste Mini-PCs
Quelle: SimplyNUC

Intel präsentiert neueste Mini-PCs

Mit den NUC 12 Pro präsentiert Intel die neueste Generation seiner Mini-PCs. Die handlichen Geräte basieren auf den hauseigenen "Alder Lake"-Chips und lassen sich vielseitig konfigurieren.
19. August 2022

     

Intel ist nicht nur der markführende Chiphersteller für Desktop-PCs und Notebooks, sondern tüftelt auch an eigenen Gesamtlösungen. Am 17. August präsentierte das kalifornische Unternehmen seine nächste Mini-PC-Generation in Form der NUC 12 Pro, die den Namen "Wall Street Canyon" tragen. Allerdings verzichtete Intel auf eine grosse Ankündigung, lediglich die Ark-Datenbank und Partnerankündigungen zeugen von den Mini-PCs. So teilt beispielsweise "Simply NUC" mit, dass sie bereits Vorbestellungen für die ersten NUC-12-Pro-Modelle entgegennehmen.


Die Mini-PCs sind wenig überraschend mit den neuesten Intel-Chips aus der "Alder Lake"-Generation ausgestattet. Dabei stellen sie bis zu 12 CPU-Kerne und integrierte Xe-Grafik zur Verfügung. Die Spanne der verfügbaren Prozessoren reicht vom Core i3-1220P mit zwei Performance- und acht Effizienzkernen bis hin zum Core i7-1260P mit zwei zusätzlichen Performance-Kernen, mehr Cache und deutlich höheren Taktfrequenzen. Eine vollständige Liste aller verfügbaren Prozessoren findet sich auf Intels Ark-Datenbank. Das Topmodell der "Alder Lake"-Chips, der Core i7-1280P mit sechs Performance- und acht Effizienzkernen, ist auf der Liste nicht zu finden. Er macht sich seit Ankündigung der "Alder Lake"-Chips rar und soll kaum Verwendung in Notebooks finden – anscheinend nicht einmal bei Intel selbst.
Alle CPU-Modelle bieten ein Thermal Design Power (TDP) von 28 Watt. An Arbeitsspeicher lassen sich maximal 64 GB bestücken. Dafür stehen zwei DDR4-3200-Slots zur Verfügung – mit DDR5-Speicher können die Mini-PCs nicht umgehen. Hinsichtlich des Massenspeichers wird jeweils ein M.2 2280-, M.2 2242- und M.2 2230-Steckplatz geboten.

Der NUC 12 Pro verfügt über eine Grösse von 117 x 112 Millimeter, wobei die Höhe je nach Modell variiert: Das kleinere K-Model ist 37 Millimeter hoch, das H-Modell 54 Millimeter. Bezüglich Anschlüsse ist der NUC 12 Pro gut bestückt. Er liefert zwei Thunderbolt 4-Ports mitsamt Display-Funktionen, weshalb dank den zwei weiteren HDMI 2.0-Anschlüssen bis zu vier Bildschirme angeschlossen werden können. Weiter gibt es zwei USB 3.2-Anschlüsse, einen USB 2.0-Port und einen 2,5 GHz schnellen LAN-Port.


Bei gewissen Anbietern wie beispielsweise "Simply NUC" ist der NUC 12 Pro bereits vorbestellbar. Lieferbar ist er voraussichtlich ab September 2022. Die Preise starten bei 599 Euro und steigen je nach Konfiguration rasant an. Das vorkonfigurierte Topmodell mit Core i7-1260P, 4 GB RAM und einer 256 GB grossen SSD-Festplatte kostet 779 Euro. (rf)


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