Windows 10 sendet laufend Daten an Microsoft
Quelle: Microsoft

Windows 10 sendet laufend Daten an Microsoft

Auch wenn die Privatsphären-Einstellungen dies eigentlich verhindern sollten, sendet Windows 10 im Hintergrund ohne Wissen des Anwenders laufend Daten an Microsoft.
16. August 2015

     

Microsofts jüngstes Betriebssystem schützt die Privatsphäre und bietet diverse Einstellungen um zu verhindern, dass Daten an Microsoft versendet werden. Wie jetzt aber "Ars Technica" berichtet, wird auch dann weiterhin mit den Microsoft-Servern kommuniziert, wenn alle entsprechenden Einstellungen auf "stumm" geschaltet wurden. Wie eine Analyse gezeigt hat, verschickte ein Windows-10-Testrechner etwa kontinuierlich Daten, die offenbar für die Nutzung von Microsofts Speicherdienst Onedrive dienen sollten. Allerdings war auf dem betreffenden Rechner weder ein Microsoft-Konto definiert worden, noch war Onedrive überhaupt eingerichtet.


Ähnlich verhält es sich dem Bericht zufolge mit dem Sprachassistenten Cortana: Selbst wenn Cortana überhaupt nicht aktiviert wurde, wurden regelmässig Informationen verschickt, die darüber hinaus eine eindeutige ID des Rechners enthalten sollen. Wie die Analyse ausserdem gezeigt hat, wird zumindest ein Teil der Daten zudem unverschlüsselt übertragen. (rd)


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Kommentare
Microsoft arbeitet mit der NSA und anderen US-Geheimdiensten. Hat denn IRGENDJEMAND gedacht dass die keine Daten ausspionieren? Seit den 90ern ist das doch bekannt, als ganze Filme vom Mediaplayer an Microsoft gesendet wurden. Schon mal Gedanken gemacht, was Microsoft-UEFI VOR dem Start irgendwelcher Firewalls alles überträgt?
Samstag, 15. August 2015, phantom

Hallo Dem Bericht kann ich nur zustimmen und möchte weitere ergänzungen anbringen. Es laufen weit mehr Hintergrunddienste ab die der Benutzer nicht zu Gesicht bekommt. Wenn man sich etwas tiefer in das BS einarbeitet, sieht man was von Microsoft alles aktiviert wurde, dass nicht unbedingt nötig ist. Wie z.b. Mikrofon, Kammera etc. Hinzu kommt der extrem lange Start ohne Sicht auf das was eigentlich abläuft? Das BS läuft soweit stabiel ohne Treiberreklamationen etc. Design etwas fade. Das Upgrade funktioniert soweit einwandfrei von Win 7 Home 64 bit. auf Win 10. Wobei hier die Installation jedoch nur über die Fehlerbehebung des Updates läuft. Da ich mehrere Festplatten verwende nutze ich eine neu für Win 10 und eine andere läuft immernoch über Win 7. Nun verlangt Microsoft, dass jeder auf Win 10 upgradet und versucht nun über das System seine Installation den Nutzern auf zu zwängen, wobei ich hier nicht einverstanden bin. Jeder solltes das Recht haben sich für sein eigenes BS entscheiden zu können ohne das Win 10 vom Hersteller einem aufgezwängt wird und es zu einem Pflicht Update wird.
Samstag, 15. August 2015, starfighter



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