Facebook, das gefürchtetste Netzwerk
Quelle: Microsoft

Facebook, das gefürchtetste Netzwerk

Gemäss einer US-Studie ist Facebook das gefürchtetste Unternehmen, wenn es um Datenschutz geht. Den zweiten Platz belegt Google, den dritten mit weitem Abstand Apple.
5. November 2014

     

Sicherheit und Facebook – das gehört für viele Nutzer nicht zusammen. Werbe-Anzeigen zu persönlichen Interessen, regelmässige Anpassungen in den Konto-Einstellungen, die Einführung des neuen Messenger: Was die Crew um Mark Zuckerberg mit all den Daten macht, die User in dem sozialen Netzwerk teilen, führt seit jeher zu Spekulationen. Tatsächlich scheint Facebook in Bezug auf den Datenschutz nun das gefürchtetste aller Technologie-Unternehmen zu sein. Dies geht aus einer Studie von Surveymonkey hervor, bei der im Auftrag von "CNBC.com" 547 US-Bürger online befragt wurden. 45 Prozent der Befragten gaben an, bei Facebook am meisten Bedenken bezüglich dem Sammeln persönlicher Daten zu haben. Den zweiten Platz belegte Google mit 21 Prozent, gefolgt von Apple mit 6,6 Prozent.


Trotz dieses Ergebnisses trauten knapp ein Viertel der Befragten Facebook von allen bis anhin bestehenden sozialen Netzwerken am ehesten zu, auch in zehn Jahren noch eine führende Rolle innezuhaben. Eine gute Nachricht für all diejenigen mit Ambitionen zur Social-Media-Gründung: Gut die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass das in zehn Jahren erfolgreichste soziale Netzwerk noch gar nicht existiert. (aks)


Weitere Artikel zum Thema

Schweizer Jugendliche telefonieren weniger, sind dafür sehr aktiv auf Facebook & Co.

30. Oktober 2014 - 97 Prozent der Jugendlichen in der Schweiz besitzen heute ein Smartphone, telefonieren damit aber nicht mehr so häufig wie auch schon. Und: 89 Prozent sind mindestens bei einem sozialen Netzwerk angemeldet. Dies geht aus der aktuellen James-Studie der ZHAW und Swisscom hervor.

Facebook will massiv investieren

29. Oktober 2014 - Facebook will in den kommenden Jahren viel Geld investieren – unter anderem in Instagram, den Messenger, Whatsapp und Oculus oder auch in Internet.org.

Facebook drängt Nutzer auf Messenger-App

29. Juli 2014 - Facebook trennt die Nachrichtenfunktion von seiner primären Mobile-App. Wer also mobil mit Facebook chatten will, muss die Messenger App von Facebook installieren.

Kommentare
547 US-Bürger reichen also um aus einer Umfrage eine Studie zu machen. Im Ernst? Dass nur amerikanische Firmen erwähnt sind, liegt wohl einerseits daran, dass Amerikaner nichts anders kennen und andererseits daran, dass es vermutlich auch nichts anderes gibt.
Mittwoch, 5. November 2014, P. Leu



Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER